Neues Beatmungsgerät für Intensivpflege-Patienten

Spende des Fördervereins ermöglicht die Nachrüstung des Rettungswagens in Neuerburg Neuerburg.

Dank der Spende des Fördervereines der Marienhaus Klinik St. Josef Neuerburg e.V. ist es nun möglich, beatmungspflichtige Patienten im Notfall oder bei speziellen Untersuchungsmethoden direkt mit dem Rettungswagen von Neuerburg nach Bitburg zu transportieren. Das Marienhaus Klinikum Eifel am Standort Neuerburg verfügt über eine intensivmedizinische Hauptfachabteilung mit 14 Betten zur Beatmungsentwöhnung (Weaning). Das Hauptziel dieser Abteilung bildet die Entwöhnung der schwer- und schwerstkranken Patienten von den Beatmungsgeräten durch eine spezielle intensivmedizinische Behandlung. Die differenzierten Krankheitsbilder dieser Patienten machen es aber auch immer wieder erforderlich, diese zu ausgewählten speziellen Untersuchungen wie z. B. Computer- oder Magnetresonanztomographie in das Bitburger Verbundkrankenhaus zu bringen. Für diese Krankentransporte musste bisher der Intensivtransportwagen (ITW) in Trier oder im 70 km entfernten Konz angefordert werden, der mit seinem speziellen Beatmungsgerät mit intensivmedizinischem Monitoring den Anforderungen der Weaning-Patienten entspricht.

Mit der Spende des Fördervereins konnte nun der Rettungswagen in Neuerburg mit einem solchen Beatmungsgerät zum Transport der Weaning-Patienten nachgerüstet werden. Das Beatmungsgerät erlaubt eine differenzierte Beatmung mit verschiedenen Beatmungsformen. Die Mehrkosten der Umrüstung vom Standard- zum Intensivbeatmungsgerät in Höhe von 4.500 Euro hat der Förderverein der Marienhaus Klinik St. Josef Neuerburg e.V. übernommen. "Diese Anschaffung haben wir gerne getätigt, da dem Krankenhaus nun keine längeren Wartezeiten und deutlich geringere Transportkosten entstehen", erklärt Wilhelm Ahlert, der Vorsitzende des Fördervereins. "Mit dem Einsatz dieses Gerätes im Neuerburger Rettungswagen können wir unsere Patienten schnellstmöglich und unter der Gewährleistung der optimalen Versorgung nach Bitburg zur Untersuchung begleiten" freuen sich Dr. Hombach und Dr. Rojek-Jarmula.

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